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Vorwort von Andreas Hundseder

 

„ Impfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven Maßnahmen der Medizin. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich; bleibende unerwünschte gravierende Arzneimittelwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen. „ STIKO ( Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission )

 

Weltweit treten die Labors in einen Wettlauf um neue Impfungen ohne zeitgemäße Studien jährlich auf dem Markt zu etablieren. Jedes Jahr wächst die Empfehlungsliste neuer Impfungen an.

Es wird anscheinend immer einfacher, unterschiedlichste Erregermaterialien in eine Injektionslösung zu verpacken und sie so früh wie möglich dem Säugling oder Kleinkind zu verabreichen, damit es gegen schwere Krankheiten geschützt sei.

Hat sich unser Immunsystem geirrt? Es hat viele Millionen Jahre Entwicklung hinter sich, um einen so komplexen Organismus wie den menschlichen vor den feindlichen Angriffen aus der Welt der Mikroben zu schützen. Kaum ist der Mensch ins 20. Jahrhundert eingetreten, wurde es ihm labortechnisch möglich dieses komplexe Abwehrsystem mit Impfungen weiter zu optimieren?

Wie erleben wir diese Thematik in der täglichen Praxis? Eltern werden konsequent durch Werbesendungen und öffentliche Medien angehalten zu impfen. Kinderärzten wird mit Sanktionierung gedroht, wenn sie nicht konsequent den Impfempfehlungen Folge leisten. Impfkritiker gehen häufig dogmatisch und mit einer undifferenzierten Sichtweise in die Diskussion.

Literatur ist im Umlauf,die das Pro und Kontra von Impfungenjeweils einseitig erörtert.

Das Abwehrsystem hat sich den wandelnden Umweltbedingungen des Menschen angepasst und ihm ermöglicht, sich über Jahrmillionen zu entwickeln. Gerade aber in den letzten Jahrzehnten treten immer mehr schwerwiegendere Defekte im Abwehrgefüge des Menschen auf. Patienten, die an allergischen Reaktionen und Immundefekten leiden, bilden mittlerweile einen nicht unerheblichen Prozentsatz der Krankenstatistiken. Dabei handelt es sich um einfache Erkrankungen wie Heuschnupfen und Neurodermitis bis hin zu Colitisulcerosa, Multiple Sklerose und seit ein paar Jahren auch MCS = Multiple Chemische Sensibilität (toxisch induzierter Toleranzverlust auf Chemikalien).

Bedeutet das, der Mensch wird „allergisch auf das Leben, auf sich selber“? Liegt dies an der Vererbung, an den Umwelteinflüssen, an der Lebensweise, der Ernährung, dem Stress ...?

Tatsache ist, dass akute Krankheiten schnell behandelt werden, innerhalb kürzester Zeit sind die meisten medikamentös kuriert. Kinder sind selten nur noch akut mit Fieber oder Kinderkrankheiten belastet, dank der Immunisierung und der Vielzahl an Antibiotika. Chronische Krankheiten hingegen können nur noch kontrolliert werden, aber nicht mehr geheilt. Über Jahre hinweg müssen immer stärker wirkende Medikamente verordnet werden, die die chronische Krankheit verzögert und nicht unerhebliche Nebenwirkungen erzeugen.

Krank werden Menschen meiner Meinung nachprimär aus drei Gründen:

An oberster Stelle steht die Erbanlage, an zweiter unsere Umwelt und an dritter Unterdrückungen.

Die Erbanlage ist nicht leicht beeinflussbar, sie trägt unsere Prädisposition, die durch unterdrückende Therapien häufig aktiviert werden. Akute Erkrankungen, wie Kinderkrankheiten und akute Infekt sind in der Kindheit häufig ein Versuch des komplexen Abwehrgefüges, Prädispositionen von alleine zu beseitigen. Unterdrückungen akuter Krankheitserscheinungen hingegen bewirken das Gegenteil.

Entwickeln diese chronisch kranken Patienten wieder die Fähigkeit akute Krankheiten zu entwickeln, werden die chronischen Verlaufsformen ihrer Erkrankungen nicht mehr oder in abgeschwächter Form auftreten. Freuen Sie sich auf Infekte, Ihr Immunsystem ist aktiv und wehrt sich. Leider aber weisen viele bereits chronisch Erkranktekeine Akuterkrankungen mehr auf, nur noch akute Schübe ihrer bereits chronifizierten Erkrankung.

Gehen wir zurück in die zweite Hälfte des 19. Jahrhundert: Damalsgab es zahlreiche Ideen und Theorien (aber ohne echte wissenschaftliche Beweise) in der Betrachtungsweise über den Ursprung von Krankheiten. Generell gab es zwei Theorien, die eine kam aus der hippokratischen Richtung,die davon ausging, dass Krankheit durch ein gestörtes Körpermilieu entsteht (Säftelehre) und die zweite vertrat die modernere Meinung, Krankheiten kommen von außen (Mikrobentheorie).

Die alte medizinische Denkweise ging davon aus, dass bei Krankheiten das Milieu des Menschen sich verändert und dadurch Stoffe, die im Organismus vorhanden sind, krankhaft werden. Somit hatten Krankheiten ihren Ursprung im Inneren des Körpers.

Die zweite damals aufkommende Betrachtungsweise behauptete, dass die Mikroben von außen eindringen und jede nach ihrer Art nur eine spezifische Krankheit erzeugen kann. Sie entstehen nicht im inneren des Organismus, sie suchen nur einen Wirt und vermehren sich in ihm. Damit hatten Krankheiten ihren Ursprung im Äußeren, durch Erreger. Die logische Schlussfolgerung war, dass das Fernhalten von Mikroben den Menschen vor Krankheit bewahren würde.

Dies scheint auch heute noch eines der unüberwindbarsten Hindernisse in der Denkweise der Naturwissenschaften. Die eine Seite vertritt die Meinung, je mehr Immunität wir durch Impfungen aufbauen, umso gesünder und resistenter sind wir. Die andere meist naturheilkundliche Richtung, weist darauf hin, dass sich in einem gesunden Organismus natürliche Immunität aufbaut, indem das gesunde Milieu verhindert, Erregern Platz zu bieten, sich pathologisch zu vermehren.

Verändert nun das Milieu den Erreger oder der Erreger das Milieu?

Ich denke, jeder von uns weiss, dass ein gesunder Apfelbaum auch gesunde Äpfel hervorbringt und ein geschwächter Baum, der z.B. am falschen Standort steht, leichter von Mikroorganismen befallen wird und dadurch kranke Früchte entwickelt. Diese krankmachenden Mikroorganismen werden wir sicher auch auf unserem gesunden Baum finden, aber in einer vom gesunden Milieu gehaltenen Population, die ihm nichts ausmacht.

Die Tatsache ist auch einleuchtend, dass Epidemien immer bestimmten Umständen unterlegen sind, die deren Entstehen begünstigen. So zum Beispiel ist es eine Tatsache, dass in Zeiten der ausreichenden Ernährung, einer vernünftigen Hygiene und des Friedens keine Diphtheriepidemien vorherrschen. Genauso wie es auch bekannt ist, dass Erreger der Tuberkulose und Cholera aufgrund von Kriegen, Naturkatastrophen und den damit verbundenen Zuständen auftreten.

Deshalb ist alles immer richtig und zugleich auch falsch, ja nach der Betrachtungsweise des einzelnen oder der dafür ausgewählten wissenschaftlichen Methode.

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Was passiert denn nun mit Menschen, die nicht geimpft sind, haben sie überhaupt eine Lebens/Überlebenschance in der heutigen Zeit, gibt es sie überhaupt und wie kam es dazu, dass sie nicht oder nur wenig geimpft sind? Sie werden erstaunt sein, was Ungeimpfte zu berichten haben.

Vielen Dank an den Autor, dass er die Berichte gesammelt hat und den Mut hatte, sie uns in Buchform zur Verfügung zu stellen.

 

Andreas Hundseder

 

Biographie: Homöopathieausbildung bei George Vithoulkas und Alfons Geukens. Langjährige Tätigkeit als Dozent und Supervisor. Buchautor. Seit 23 Jahren als Heilpraktiker in eigener Praxis in Augsburg tätig. www.audesapere-augsburg.de